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Juristischer Expertenkommentar: Reform des Bodengesetzes der Kanarischen Inseln – was Immobilieneigentümer wissen sollten

Juristischer Kommentar von Sander Gil Hdez., Rechtsanwalt auf Teneriffa
Practising lawyer in Tenerife. Official professional profile available through the Colegio de Abogados de Santa Cruz de Tenerife.
Dieser Artikel ist ein juristischer Kommentar zur angekündigten Reform des Gesetzes über Bodenordnung und geschützte Naturräume der Kanarischen Inseln. Er dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Rechtsberatung.
Berufsprofil
Diese Informationen stellen keine Rechtsberatung dar. Jeder Fall sollte individuell von einem Rechtsanwalt geprüft werden.
Die Regierung der Kanarischen Inseln bereitet eine Reform des Gesetzes über Bodenordnung und geschützte Naturräume der Kanarischen Inseln vor. Obwohl die Reform noch nicht endgültig verabschiedet wurde, sollten Eigentümer, Käufer und Investoren die möglichen Folgen kennen.
Die angekündigte Reform soll die städtebauliche und umweltrechtliche Disziplin stärken, Sanktionen für bestimmte Verstöße verschärfen, Arbeiten ohne die erforderliche behördliche Genehmigung stärker kontrollieren und Maßnahmen auf rustikalem Boden sowie in geschützten Naturräumen strenger überwachen.
Wen kann die Reform betreffen?
Die Reform kann insbesondere Eigentümer von Einfamilienhäusern, rustikalen Grundstücken, Eigentümergemeinschaften, Personen, die bauen, erweitern oder renovieren, Eigentümer von Ferienvermietungen, touristische Betreiber, Unternehmen, Selbständige und alle betreffen, die den Kauf eines Hauses, eines rustikalen Grundstücks oder einer anderen Immobilie auf den Kanarischen Inseln planen.
Warum präventive Rechtsberatung wichtig ist
Vor jeder Maßnahme an einer Immobilie, auch wenn sie geringfügig erscheint, sollte geprüft werden, ob eine Baugenehmigung, eine verantwortliche Erklärung, eine vorherige Mitteilung oder eine andere gesetzlich erforderliche behördliche Genehmigung notwendig ist.
Dies ist besonders wichtig bei Erweiterungen, Einzäunungen von Grundstücken, dem Bau von Lagerräumen, Nebengebäuden oder Anbauten, der Installation von Pools, Pergolen oder Vordächern, Solaranlagen, Erdarbeiten, Nutzungsänderungen, strukturellen Umbauten oder Maßnahmen an Immobilien auf rustikalem Boden oder in geschützten Gebieten.
Vor dem Kauf eines Hauses oder eines rustikalen Grundstücks sollte außerdem nicht nur die Grundbuch- und Katasterlage geprüft werden, sondern auch der städtebauliche Status der Immobilie. In vielen Fällen stimmen Gebäude, Erweiterungen oder Nutzungen nicht mit der rechtlichen Situation der Immobilie überein, was später erhebliche Probleme verursachen kann.
Eine vorherige rechtliche Prüfung kann helfen, Sanktionsverfahren, Abriss- oder Wiederherstellungsanordnungen, Schwierigkeiten bei der Erlangung von Genehmigungen, Probleme bei zukünftigen Verkäufen und Kosten zu vermeiden, die deutlich höher sein können als die Kosten einer präventiven Beratung.
Wie Gil Hernández Abogados helfen kann
Gil Hernández Abogados bietet präventive Rechtsberatung im Bereich des Städtebaurechts nach vorheriger Terminvereinbarung unter 922 10 93 41 an. Die Kanzlei kann den städtebaulichen Status Ihrer Immobilie prüfen, die rechtliche Machbarkeit von Arbeiten oder Erweiterungen analysieren, mögliche Legalisierungs- oder Regularisierungsverfahren untersuchen, bereits eingeleitete Verwaltungsverfahren prüfen, vor Kauf oder Verkauf beraten und Ihre Interessen in Sanktions- oder Wiederherstellungsverfahren verteidigen.
Ziel ist es, Probleme zu vermeiden, bevor sie entstehen, und bei allen immobilienbezogenen Maßnahmen auf den Kanarischen Inseln Rechtssicherheit zu schaffen.